NATUR

Strada del Ponale

Die gewundene Ponalestraße, die gegen Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem gewagten Projekt von Giacomo Cis (1782-1851) gebaut wurde, um das Valle di Ledro mit dem Gardagebiet zu verbinden, bietet einzigartige und atemberaubende Ausblicke auf den Gardasee.
Heutzutage wird jeden Tag von vielen Biker Wanderer besucht, da die Blicke auf den Gardasee einfach wunderschön sind.

Seinerzeit wurde das Werk als Krönung der Technik gefeiert, denn durch eine Reihe von Tunneln und Kehren öffnete die Straße das Tal für einen nennenswerten Personen- und Güterverkehr, der bis zu diesem Zeitpunkt undenkbar war. Der alte Zugangsweg schlängelte sich mühesam vom Ponalehafen am Gardasee an der rechten Seite der Schlucht entlang hinauf bis zum Pass und weiter über eine Hängebrücke über den Ponale-Wasserfall.
Die Straße wurde fast völlig von den Gemeinden des Tals finanziert. Die Arbeiten wurden 1847 ponaleaufgenommen, aber bereits 1848 wurden sie aufgrund des Kriegs unterbrochen. Bis 1851 wurden 3550 m Straße gebaut, um Riva mit dem Ponale zu verbinden, sowie weitere 2000 m, bis das erste Dorf des Tals, Biacesa, erreicht war. Um die Kehren zu vermeiden, wurden im Felsen des Sperone drei Tunnel gegraben, zu denen sich 1921 ein vierter und später schließlich ein fünfter gesellten. 1901 wurde an der Einmündung des ursprünglich dritten Tunnels eine Gedenktafel an den Planer dieses straßenbaulichen Meisterwerks angebracht, die gleich nach Ende des Ersten Weltkriegs an den Anfang der Straße versetzt wurde. Die Straße war mit Kies belegt und am Steilhang zum See seitlich mit Mauer- und Holzbrüstungen abgesichert. So entstand eines der in landschaftlicher und historischer Sicht spektakulärsten Steilstücke des Alto Garda. 1891 fuhren die ersten Automobile auf dieser Straße. Über ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung zwang die Tatsache, dass die Straße regelmäßig durch Erdrutsche unpassierbar wurde, die Gemeinde zur Ausarbeitung eines Alternativprojekts, das einen immer stärkeren Verkehrsfluss sicher bewältigen konnte.
Bis 1990, dem Jahr der Eröffnung der Agnese- und der Dom-Tunnel, war sie jedoch die einzige Zufahrt zum Tal. Später darauf wurde die Straße vollständig geschlossen und erst im Jahr 2004 wiedereröffnet, dank der Bemühungen des Komitees Giacomo Cis, um Fußgängern und Radfahrern den Genuss des atemberaubenden Panoramas zu ermöglichen.

 




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