KULTUR

Molina di Ledro

Das Dorf befindet sich am östlichen Ufer des Ledrosees. Das Dorf ist in zwei vom Bach Ponale getrennt. Am rechten Ufer liegt Legos, in oberer Lage. Am linken Ufer liegt Molina, in unterer Lage. 1929 wurden in Molina 10.000 Pfähle entdeckt, Zeugnis von der Pfahlbautenansiedlung, die während der Bronzezeit, vor mehr als 4.000 Jahren, am Ledrosee war. Der Strand von Besta ist mit Toiletten, Beach-Volley-Feld, Spielplatz und Tennisfeld ausgestattet.

 

Etymologie: Molina verdankt seinen Namen der vielen Mühlen, die das Wasser des Baches Ponale ausnutzten. Legos, aus dem Lateinischem ad lacos, zu den Seen, wegen der vielen Wege, die zum See führen.

Spitzname: Die Einwohner von Molina werden mosche molinere, Bremsen, benannt, die Einwohner von Legos heißen cagnù, große Hunde. Daher der Ausspruch 'In Molina stecht man und in Legos beißt man'.

Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von St Vigil in Molina. Das Heiligtum der Madonna delle ferle (d.h. Madonna der Krücken), oberhalb Barcesino, eine Ortschaft von Molina. Es erhielt diesen Namen, weil man glaubte, es sei ein Ort der Heilung; an den Wänden findet man noch heute Votivgaben der Gläubigen.Pfahlbautenmuseum am Ledrosee, Kulturwelterbe UNESCO.

Dorffeste und Traditionen: Feste vigiliane, Mitte Juni, zur Ehre des Schutzpatrons. Quarantore (d.h. die vierzig Stunden), in Erinnerung an das Gelübde, das das Ledrotal von der Pest schützte.

Berühmte Einwohner: Molina ist außerdem der Geburtstort des berühmten Dichters und Übersetzers Andrea Maffei (Molina 1798 – Milano 1885). Maffei war Klassizist und Kenner der europäischen Sprachen. Er widmete sich der Übersetzung von englischen und deutschen Werken. Unter anderem übersetzte er Werke von Schiller (Die Räuber) und Shakespeare (Der Sturm und Otello). Maffei war aber auch selbst Schriftsteller. Er schrieb zum Beispiel das Libretto zu Verdis Oper Die Räuber, die auf dem gleichnamigen Werk Schillers basiert, oder bearbeitete die Verse von Macbeth von Francesco Maria Pieve.

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