Die römische Zeit
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Während des 3. und 2. Jahrhunderts v. Chr. kamen die Cenomane Gallier über Brescia durch das Chiese- und das Sarcatal bis ins Ledrotal und brachten erste Einflüsse der römischen Kultur mit. Im 1. Jahrhundert v. Chr. geriet das Ledrotal unter den Einfluß des römischen Stammes der Fabia und wurde dem Municipium Brescia angegliedert. Eine römische Strasse führte von Riva bis zum Bocca di Trat (Tractus) und von hier hinunter ins Concei Tal. Von dort nahm sie ihren Weg am Hang des Bergs Monte Plagna (Mons Planus) entlang und führte nach Tiarno di Sotto und weiter, an einer alten Festung vorbei (Ortsteil „Castello") und über die schöne Brücke von „Ponte di Croina". Sie gabelte sich dann und stieg bis zum Passo di Giumella und Passo Rango an. (Münzen aus der Kaiserzeit wurden in römischen Grabstätten in Pieve und Bezzecca gefunden; in Tiarno di Sotto wurde eine Nekropole, eine antike Totenstätte, mit Kunstgegenständen aus verschiedenen Epochen zutage gefördert: Fibeln aus der Gallierzeit, Medaillen und Haarnadeln aus der Römerzeit, Fibeln und Ohrringe aus der Völkerwanderungszeit wurden gefunden).