| Das Weben |
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![]() Webstuhlgewichte, Wirtel, die manchmal mit Punkten verziert sind, Webkämme, Nadeln aus Knochen sowie Stoffstreifen geben eine ausreichende Auskunft über die Technik des Webens. Der Stoff wurde aus reinen Leinenfäden gewebt und zwar manchmal recht dicht und manchmal lockerer. Es wurden Fetzen in aufgerollten Streifen oder übereinandergelegten Vierecken geborgen. Ein wichtiges Fundstück ist ein wirklicher Gürtel. Es ist vor allem dadurch von Interesse, daß der Schuß am Rand ohne Unterbrechung mit der Kette verwoben ist, was die Verwendung eines offensichtlich recht kleinen Webstuhls vermuten läßt. Wir dürfen uns auch vorstellen, obwohl wir keinen Beweis dafür haben, daß die für die Bekleidung bestimmten Webwaren gefärbt wurden, und zwar wahrscheinlich mit aus Pflanzen gewonnenen Farben, wie es schon in Vorzeiten üblich war. Größe oft unbeschädigt geborgen werden konnten. Ebenfalls aus Ton sind die folgenden Geräte, die wir ihrer Häufigkeit nach aufzählen möchten: Webstuhlgewichte, Wirtel, Schwungringe, Schöpflöffel zur Handhabung der geschmolzenen Bronze, Teller mit leicht nach oben gebogenem Rand, zuffoli", eine Art von Pfeifen, die das Endstück der Rohre zum Feueranfachen bildeten, kleine rundliche Scheiben, die als Pfand bei Spielen gedient haben mögen, kleine rechteckige Stücke mit Markierungen und Punktierungen, die vor dem Brennen eingedrückt worden sind. Als Kuriosität mag erwahnt werden, daß sehr häufig ein Klebstoff zum Ausbessern oder zum Dichten der Töpferwaren verwendet wurde, und das auch bei Rissen, die sich über das ganze Gefäß zogen. Es handelt sich um den gleichen Kitt, der zur Befestigung von Steingeräten an Holzgriffen oder von Verzierungen an verschiedenen Gefässen verwendet wurde. Einige kleine Mengen dieses Klebstoffs, die in ihrer Gestalt Tannenzapfen ähneln, sind in den Ausgrabungs-chichten aufgefunden worden. Den Analysen nach bestehen sie aus Terpentinharz, der mit einem unbestimmbaren zermahlenen Material vermischt worden war. |
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