Das Holz
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Bei allen alten Alpenvölkern hat das Holz eine erstrangige Rolle als Gebrauchsmaterial gespielt. Abgesehen von der leicht verständlichen Verwendung beim Bau der Hütten, der Schutzzäune usw. eignete sich das Holz, das die Pfahlbautenbewohner meisterhaft bearbeiten konnten, auch zur Herstellung der meisten Haushaltsgegenstände, Jagd- und Verteidigungsgeräte, Boote usw. Wir können uns auch vorstellen, daß die Geräte noch vielfältiger und zahlreicher waren, als es uns die Funde beweisen. Das Holz wurde entweder direkt mit der Klinge bearbeitet, wenn es sich um Gegenstände von beschränkter Größe handelte, oder die Form wurde zuerst unter Zuhilfenahme des Feuers vorbereitet und dann durch Schneidewerkzeuge und glättende Schleifverfahren weiter bearbeitet. Die am häufigsten vorkommenden Gegenstände sind Näpfe, Pfannen, Hackbretter und Griffe, die in ihrer Nutzung schwer zu interpretieren sind. Sie dienten wahrscheinlich zur Speisezubereitung. Als Waffen sind die Keulen mit kugelförmigem Kopf, jene eigenartigen spindelförmigen Gegenstände, die als Bumerangs beschrieben werden, und die Holzbögen anzusehen. Die Verwendung von Holz in der Landwirtschaft bezeugt uns der bekannte Fund eines Pfluges mit kräftiger Spitze und einer Zugstange. Funde von großem wissenschaftlichem Wert sind auch die Einbäume.