| Der Stein |
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![]() Der zersplitterte, geglättete und grob bearbeitete Stein stellt neben dem Holz ein Gebrauchsmaterial dar, das sich seit dem Beginn der Menschheit für alle notwendigen Werkzeuge eignete. In den Pfahlbauten von Ledro, die während der Bronzezeit ihre Blüte erreichten, ist die fortdauernde Nutzung von Stein als verbreitetem Gebrauchsmaterial in verschiedenen Bereichen deutlich belegt. Die kleinen Gegenstände aus Feuerstein beweisen das aus diesem Material, das sich wegen seiner Härte und Sprödigkeit eignet, wurden seltene Dolche mit Lorbeerblattspitzen, kleine Pfeifspitzen und Schaber hergestellt. Die gewöhnlich kleinen Beile vom Bügeleisen"-Typ mit einem Loch für den Stiel wurden nur in einem Exemplar geborgen. Aus Sandstein sind die Poliersteine und die Bruchstücke von Formen für den Bronzeguß. Aus den Felsblöcken und den kristallinen Geröllsteinen, aus denen die hiesige eiszeitliche Moräne besteht, sind einige häufig verwendete Geräte herausgearbeitet worden: die Herdsteine, die meist aus Granit sind, die Steine zum Getreidemahlen, Keulen und Hämmer. Die Bernsteinperlen, auf die man in den abgelagerten Schichten recht häufig trifft, dienten zweifellos als Schmuck. Über ihre Herkunft kann man nichts Genaues sagen, obwohl die Annahme berechtigt erscheint, daß der Bernstein durch die Handelbeziehungen mit den böhmischen Pfahlbautenbewohnern hierher gekommen ist. |
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