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Die Kirchen von Molina di Ledro
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Die erste kleine Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert befand sich direkt am See, weit von dem Ortszentrum entfernt. 1758 fragte die Bevölkerung den Bischof um Erlaubnis, eine neue größere Kirche im Zentrum zu erstellen; nach dem Plan von Pietro Bianchi wurde dann die heutige grossartige Barockkirche St. Vigilio gebaut. Sie wurde durch die Kriege im 18. Jahrhundert und ganz besonders durch den 1. Weltkrieg zerstört und erst 1930 und 1983 restauriert. Das Innere ist durch den schönen Marmorhochaltar und eine feine und maßvolle Stuckdekoration geprägt. Die Fresken der Kuppel stammen von Giorgio Tellie und sind sehr schön, obwohl ihnen die Perspektive fehlt. Anders in seiner Art, schlicht aber anheimelnd ist das Kirchlein zur Heiligen Dreieinigkeit (SS. Trinità) in Legos. Die Linienführung ist spätgotisch. Es hat nur ein einziges Gewölbe und ist der Kirche St. Lucia sehr ähnlich. In alten Dokumenten von 1633 wird bemerkt, daß der Hochaltar dieser kleinen Kirche einer Restaurierung bedurfte. Es ist danach sehr wahrscheinlich, daß die Kirche SS. Trinità schon viel früher erbaut wurde. Einige Studien deuten tatsächlich bis in das 15. Jahrhundert zurück. Sehr interessant ist das antike Fresko des Hochaltares, das bei der Restaurierung im Jahre 1980 zutage trat. Bemerkenswert ist das steinerne Weihwasserbecken. Auch die Kirche St. Antonio von Biacesa strahlt Wärme und Schönheit aus. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde mit einem Beitrag der ganzen Bevölkerung 1904 ausgebaut. Der älteste Teil der Kirche ist der Hochaltarraum mit dem schönen Altarbild, das St. Antonio mit St. Giovanni darstellt.
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