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Mitten der zahlreichen Natur von Valle di Ledro

Tremalzo

Was die Flora betrifft, ist Tremalzo ein außergewöhnlich interessantes Gebiet, das wegen der vielen nur hier vorkommenden Arten in ganz Europa bekannt und ein beliebtes Ziel für botanische Exkursionen ist. Noch häufig anzutreffen sind ursprüngliche und von Menschenhand kaum berührte Gegenden. Das Gebiet ist von erheblichem nationalem Interesse, da dort vom Aussterben bedrohte Tierarten leben und sich fortpflanzen, bedeutende Überbleibsel aus der Eiszeit, die ausschließlich in den Alpen vorkommen oder für sie typisch sind.tremalzo almTremalzo ist eine Gebirgskette im Südwesten des Valle di Ledro. Sie erstreckt sich von Westen nach Osten zwischen dem Monte Bragone dal Sole und dem Val Marcia sowie von Norden nach Süden zwischen dem Col Pasövri und der alten Grenzlinie zwischen Italien und Österreich, der heutigen Grenze zwischen dem Trentino und der Lombardei.
Der Pass befindet sich auf einer Höhe von 1665 m. ü. d. M., aber der höchste Punkt ist der Monte Tremalzo (1975 m). Weitere zum Tremalzo-Massiv gehörende Gipfel sind Cima Marogna (1953 m) in Richtung Gardasee, Corno Spezzato (1858 m) in Richtung Valle di Ledro sowie Cima Avez (1895 m) in Richtung Valle del Chiese.
Das Gebiet bildet ein großes Tal, in das die Hirten jahrhundertelang ihr Vieh brachten und dort während der Sommermonate weiden ließen: Üppige Grasweiden und keinerlei Abgründe, die Gefahren für die Herden darstellen, machen die Gegend noch heute zum idealen Ziel für diese Tätigkeit. Tremalzo ist nun über eine gut ausgebaute asphaltierte Straße zu erreichen, aber auch der Pfad, der früher benutzt wurde, war nicht sehr steil, sodass man leicht größere Viehherden auf ihm treiben konnte.
Die Berge des Gebirgszugs bestehen vorwiegend aus Dolomitgestein, einem Kalkfelsen, der sich vor 220 Millionen Jahren bildete.
Der Gebirgsabschnitt kann mit einem in botanischer Hinsicht bedeutendsten Gebiete der Alpen aufwarten, das eine einzigartige Konzentration an einheimischen Pflanzenarten aufweist: 21 Arten, von denen viele in der Roten Liste eingetragen sind – ein Reichtum, der im Trentino seinesgleichen sucht. In ganz Europa ist das Gebiet bekannt, unter Experten genießt es Weltruf. Von großer Bedeutung ist auch die Fauna, vor allem in der Gegend von Bocca Caset, die zu den besonderen Schutzgebieten gemäß der „Vogelschutzrichtlinie“ gehört.
Endlich wurde dies auch von der Autonomen Provinz Trient und der Europäischen Union anerkannt, indem das Gebiet Tremalzo-Tombea in die Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) entsprechend dem Netz „Natura 2000“ in Durchführung der Habitat-Richtlinie (92/43/EWG) und der Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) aufgenommen wurde. In den von der Provinz verfassten Merkblättern ist das GGB Tremalzo-Tombea mit seiner Fläche von 5537,19 ha wie folgt festgelegt: „Was die Flora betrifft, ist dies ein außergewöhnlich interessantes Gebiet, das wegen der vielen nur hier vorkommenden Arten in ganz Europa bekannt und ein beliebtes Ziel für botanische Exkursionen ist. Noch häufig anzutreffen sind ursprüngliche und von Menschenhand kaum berührte Gegenden. Das Gebiet ist von erheblichem nationalem und/oder regionalem Interesse, da dort vom Aussterben bedrohte Tierarten leben und sich fortpflanzen, bedeutende Überbleibsel aus der Eiszeit, die ausschließlich in den Alpen vorkommen und/oder für sie typisch sind."

uccello a casetViele Botanikexperten aus ganz Europa begaben und begeben sich dorthin, um seine Besonderheiten zu erforschen. Der Erste, der die Bedeutung des Gebiets erkannte, war Kaspar von Sternberg (1761–1838), der während seiner Reise im Trentino eine neue Art Steinbrech, den spinnwebigen Steinbrech (Saxifraga arachnoidea) sowie eine neue Akeleiart entdeckte. Mitte des 19. Jahrhunderts wählten zwei weitere Experten das Valle di Ledro für ihre Studien: Francesco Facchini (1788–1852) und Friedrich Leybold (1827–1879). Ersterer entdeckte die Scabiosa vestina, die überaus seltene Orchidee Orchis spitzelii und eine Seidelbastart, deren Eigenschaften er vor seinem Tod jedoch nicht mehr publizieren konnte. So benannte Leybold diese Pflanze offiziell als Daphne petrea. Er fand auch die Hahnenfußart Ranunculus bilobus, die erst fünf Jahre später von Bertoloni beschrieben wurde.
1854 entdeckte Pietro Porta eine neue Lichtnelke mit großen purpurfarbenen Blüten: Silene elisabethae.
Andere Botaniker suchten in diesem Gebirge weitere Pflanzen, und noch heute kommen viele Universitäten nach Tremalzo, das als eines der botanisch reichhaltigsten Gebiete aufgrund der hohen Konzentration an dort wachsenden endemischen Pflanzenarten gilt.

silene elisabethaeHier hat die Europäische Union zudem die Einrichtung eines Naturkundemuseums finanzierte , das die Besonderheit dieses Gebiets optimal präsentiert. Die Gebäude der Malga Tiarno di Sotto, das heißt das kleine Haus und der Stall, wurden renoviert, um eine Einrichtung zu schaffen für die Unterbringung von Experten und am Gebiet von Tremalzo Interessierten sowie ein Besucherzentrum, die Umwelt von Tremalzo durch die vier Jahreszeiten vorgestellt wird.

Das Besucherzentrum in Tremalzo gehört zu ReLed, das Museum Network von Valle di Ledro, das ganz viele Aktivitäten und geführte Besichtigungen organisiert.

Für die Sommerweide sind weiterhin die beiden anderen Almen in Betrieb, Malga Bezzecca und Malga Tiarno di Sopra, die jeweils zirka 50 Stück Vieh aufnehmen. Die Milch auf der Malga Bezzecca wird jeden Morgen verwendet, um Käse und Butter nach alter Tradition herzustellen.

BESUCHERZENTRUM TREMALZO:
von Juni bis September geöffnet
Eintritt frei - montags zu

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During the First World War, the people of Valle di Ledro were evacuated and sent to some villages nearby Prague, where they also learned to cook local specialties that nowadays are part of our culinary tradition,  as the famous Bohemian dumplings, goulash and livanze a final soft dessert to conclude the dinner. Discover the Menu Ledro

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